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Letzter Ausweg: Flucht

In dem Spiel „Last Exit Flucht“ geht es um die Erfahrungen von Geflüchteten. Es wurde von dem UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) entwickelt, ist in 11 Sprachen kostenlos verfügbar und ab 13 Jahren frei gegeben. Das Spiel beinhaltet drei Kapitel, zwischen denen frei gewählt werden kann, um einen pädagogisch-inhaltlichen Fokus zu legen. Kapitel 1 heisst „Krieg und Konflikt - Auf der Flucht vor Verfolgung“ und dort müssen Spielende unter anderem unter Zeitdruck entscheiden, welche (persönlichen) Gegenstände man in einer platzbegrenzten Tasche mitnimmt. Kapitel 2 behandelt die Frage „Grenzland - Kann ich hier bleiben?“ und bietet Minispiele zur Orientierung in einer fremden Umgebung ohne Sprachkenntnisse. Das letzte Kapitel „Ein neues Leben - Verlust und Herausforderung“, geht auf die Alltagsbewältigung ein. Last Exit Flucht bitet zudem Hintergrundinformationen im „Fakten-Web“ zum Thema Flüchtlinge und Menschenrechte. Diese sind dort in Form von Texten und Videos zu jedem Kapitel hinterlegt. Hilfreich für die pädagogische Arbeit ist ein ebenfalls kostenlos erhältlicher Leitfaden, der Vorschläge für Rollenspiele und Gruppendiskussionen zu den jeweiligen Spielabschnitten liefert.

Im Rahmen des Projektes wurde mit Jugendlichen vor Ort nachgespielt unter Zeitdruck eine Tasche für die Flucht zu packen. So konnte thematisiert werden, wie viel auch zurück gelassen wird und wie wichtig einzelne Dinge für Menschen sind oder sein können. Auch das Spiel selber bot ausreichend Anlass zu Reflexion und Diskussion.


Dieses Projekt wurde von Nadja Töllich und Lisa-Maria Klein unter medienpädagogischer Anleitung des Instituts Spielraums, im Rahmen des vom BMFSFJ, der bpb und des MKFFI NRW geförderten Projekts "Ethik und Games", eigenständig entwickelt und durchgeführt.

Projektdetails

Zielgruppe

Jugendliche

Praxisfelder

Schule, Offener Ganztag, OKJA, Freizeit, Familie

Pädagogische Besonderheiten

Interkulturell

Technische Hilfsmittel

Computer

Projekt-Autor*in

Institut Spielraum

Institut Spielraum - Medienpädagogik in der digitalen Spielekultur


angelegt an der:

TH Köln
Forschungsschwerpunkt Medienwelten
Institut für Medienforschung und Medienpädagogik
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften

Aktuelles Projekt: "Ethik und Games" (2016-2018), gefördert von BMFSFJ, bpb und dem MFKJKS NRW.

Ansprechpartner*in: Maike Groen

Kontakt: spielraum@th-koeln.de

Webseite: http://th-koeln.de/spielraum

Autor*innen ohne Profil bei Digitale-Spielewelten.de

Nadja Töllich, Lisa-Maria Klein

Projektlizenz

Creative Commons

Der/die Autor*in hat dieses Projekt unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlich. Das bedeutet, dass Sie das Projekt mit wenigen Einschränkungen nutzen und ggf. weiterveröffenlichen dürfen.

Die Lizenzbedingungen, unter denen dieses Projekt und dessen Materialien genutzt werden dürfen, stehen online zur Einsicht bereit.

Hier geht es zu den Lizenz-Informationen.

Projektmaterialien

.pptx-Datei

Präsentation zum Projekt mit Spielbildern

Dateigröße: 2,6 MB

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.pdf-Datei

Spielbeschreibung und detaillierterer Projektablauf mit Methodenvorschlägen

Dateigröße: 0,2 MB

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Gefördert von

Bundeszentrale für politische Bildung

MKFFI NRW

BMFSFJ
In Trägerschaft von

TH Köln