Fundstücke

Space Invaders in Köln

Die Space Invaders gehören neben Pacman und den Pong-Balken wohl zu den bekanntesten Ikonen der Digitalen Spielewelt. Das erstmals 1978 erschienene Spiel war so beliebt, dass in Japan nach kurzer Zeit die 100-Yen-Münzen knapp wurden, da sie für die Automaten in den Spielhallen benötigt wurden.

Der französische Streetart-Künstler„Invader“ fand den 8-Bit-Spieleklassiker so prägend, dass er mehrere Städte weltweit von den markanten Aliens unterwandern ließ. 1998 begann der Künstler in Paris die Space Invader als Mosaikbilder im öffentlichen Raum zu verewigen. Es folgten Antwerpen, Bern, London, Tokio, Genf, Rom, Berlin, Wien, Newcastle, Lausanne, Bonn, Amsterdam, New York, Los Angeles, San Diego, Bangkok, Basel und auch vor dem berühmten „Hollywood Sign“ wurde nicht halt gemacht.


Auch Köln wurde von insgesamt 24 Space Invaders erfolgreich eingenommen und war damit die 38. Stadt unter geheimer Führung von Außeririschen. Seit 2006 kann man die Mosaikbilder in Köln finden.

Für den Geocacher „MnO2“ war dies Anlass, eine Tour durch Köln mit den Space Invaders zu verknüpfen. Auf der aufwendig gestalteten Reise durch die Stadt können aktuell 19 der 24 Bilder gefunden werden. Der Cache „The Invasion of Cologne“ ermöglicht so eine Stadtführung gekoppelt mit den Videospiel-Ikonen.

Geocaching ist eine moderne Variante der Schnitzeljagd, die mit GPS-Geräten oder Smartphones durchgeführt werden kann. Mit der Hilfe von Koordinaten navigieren die Teilnehmenden zu bestimmten Orten, beantworten Fragen, lösen Rätsel und finden zu Abschluss einen versteckten Schatz. Verknüpft mit Bildungsinhalten wird Geocaching zu einer Methode pädagogischer Sozialraumerkundung.

Der Cache kann unter folgendem Link gefunden werden

www.geocaching.com/geocache/GC1HBCT_the-invasion-of-cologne

Alles was benötigt wird ist eine kostenlose Anmeldung auf Geocaching.com und ein GPS-fähiges Gerät oder Smartphone. Aber auch ohne das Wissen um den Geocache erzeugen die Mosaikbilder regelmäßig für ein Schmunzeln auf den Gesichtern von Passant*innen.