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games4interaction - Spiele(n) in Bildungskontexten

games4interaction – Spiele(n) in Bildungskontexten

Vom 10. bis 12. Oktober 2016 findet erstmalig games4interaction statt, ein neues Format zur Entwicklung eigener Methoden und Materialien zum Thema Games.

# 48 Stunden rund um Games!
# Lehrer*innen, Pädagog*innen und Jugendliche arbeiten in Teams!
# Eigene Methoden und Materialien zu Games entwickeln!


Haben Sie den Eindruck, dass viele Jugendliche eigentlich nur noch spielen – sei es am Computer, auf Spielkonsolen, auf Smartphones & Co.? Fragen Sie sich, was die Jugendlichen daran so reizt? Wäre es nicht toll, wenn sie mit ähnlicher Leidenschaft in anderen Bildungskontexten aktiv wären?

Lassen Sie uns diese Energie, Leidenschaft und Expertise nutzen! Kommen Sie gemeinsam mit
Jugendlichen aus Ihrem Praxisfeld zu games4interaction!

Beginn: 10.10.2016 um 13:00 Uhr // Ende: 12.10.2016 um 13:00 Uhr (NRW-Herbstferien)
Ort: Akademie der Kulturellen Bildung, Küppelstein 34, 42857 Remscheid

Informationen zur Anreise:
kulturellebildung.de/anreise
Anmerkung: Es wird einen kostenlosen Shuttel vom Bahnhof Güldenwerth geben.
Informationen zum Tagungshaus: kulturellebildung.de/tagungshaus/tagungshaus/Informationen
(Bettwäsche, Handtücher selbstverständlich werden gestellt)

Eingeladen sind Jugendliche im Alter von 16 bis 24 Jahren sowie Pädagog*innen und Interessierte aller Art, für die Games ein wichtiges Thema ihrer Arbeit ist.
Für alle übernehmen wir die Kosten für An- und Abreise (DB 2. Klasse oder Auto), Unterbringung und Verpflegung.

Anmerkung für alle Jugendlichen unter 18 Jahren:
Die Einverständniserklärung games4interaction ist ausgefüllt zur Veranstaltung mitzubringen oder im Vorfeld zuzusenden.


Hier geht es zur Anmeldung:
Die Anmeldung wurde am 9.10.2016 beendet.


Was erwartet Sie?

Bei der mehrtägigen Veranstaltung entwickeln und erproben Jugendliche und Pädagog*innen gemeinsam in Teams eigene Methoden und Materialien für den Einsatz von Games in unterschiedlichen Bildungskontexten. In erster Linie werden dabei ethisch-moralische Aspekte digitaler Spiele wie etwa Jugendmedienschutz, Gewalt und exzessives Spielen thematisiert. Passende Spiele für alle gängigen Systeme können gerne mitgebracht werden.


Wo hört der Spaß im Spiel auf?

In digitalen Spielewelten erscheinen uns Dinge, die wir im Alltag moralisch verurteilen, ganz normal. Es wird gekämpft, geplündert und auch gemordet. Ist das legitim? Oder gibt es Grenzen – und wenn ja, welche? Spielen ethische Prinzipien beim Spielen eine Rolle? In welchen Games und deren Kontexten werden Spielende mit moralischen Entscheidungen konfrontiert? Wie nehmen junge Menschen diese Thematik wahr? Wie gehen sie damit um?


Selbstbestimmter und reflektierter Umgang mit Games

games4interaction – Spiele(n) in Bildungskontexten” möchte zu einer kreativen Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen einladen. Übergeordnetes Ziel ist es, Jugendliche im Austausch mit verschiedenen Akteur*innen der digitalen Spielekultur sowie der Kinder-, Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit innovative Methoden und Materialien erstellen zu lassen und damit ihre reflektierte Teilhabe am kulturellen Handlungsfeld digitale Spiele zu fördern.


Veröffentlichung und weitere Nutzung der Ergebnisse

Die Ergebnisse werden der Allgemeinheit unter Angabe aller Autor*innen kostenlos über die Online-Kompetenzplattform digitale-spielewelten.de zur Verfügung gestellt. So können sie auch von anderen Lehrer*innen, Pädagog*innen und Interessierten genutzt werden. Für die Jugendlichen und Pädagog*innen (und deren Arbeitgeber*innen) kann eine Veröffentlichung und die daraus resultierende Resonanz sehr attraktiv sein.


games4interaction ist Teil des Projekts „Ethik und Games“, das von Spielraum am Forschungsschwerpunkt „Medienwelten“ des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der TH Köln realisiert und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bundeszentrale für politische Bildung sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert wird. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW und dem Spieleratgeber-NRW statt.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßen wir die Förderer des Projekts aus der Bundes- und Landespolitik und der Politischen Bildung, die sich mit den Jugendlichen und Ihnen austauschen.

Falls Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich gerne bei uns!


Wir freuen uns auf Sie!

Das Spielraum-Team
und die Kolleg*innen aus der Akademie der Kulturellen Bildung und vom Spieleratgeber-NRW


Jürgen Sleegers: 0221 8275-3536

André Weßel: 0221 8275-3641

E-Mail:spielraum@th-koeln.de