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Fachtagung: E-Sport und Jugendschutz

Guckst Du nur - oder spielst Du schon?

Auf der Tagung am 4. Juli wird das Phänomen E-Sport praktisch dargestellt und aus Jugendschutzsicht diskutiert. Eingeladen sind alle Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, wie auch kommunale Mitarbeiter*innen aus Jugend- bzw. Ordnungsamt.

E-Sport wird in Deutschland immer populärer. In Turnieren treten Profi-Teams in Spielen wie Counter Strike, Dota 2 oder League of Legends gegeneinander an. Zu den E-Sports-Events kommen tausende – vor allem jugendliche – Fans – um die Spiele zu verfolgen. Die Branche verzeichnet große Umsatzsteigerungen.


E-Sports stellt den Jugendschutz vor neue Fragen:

  • Dürfen 14-Jährige bei einer Veranstaltung zuschauen, wenn Computerspiele mit einer USK-Freigabe ab 16 Jahren gespielt werden?
  • Ist also “ein Spiel spielen” etwas anderes als “bei einem Spiel zuschauen”?
  • Brauchen die Spieler*innen in den E-Sport-Teams eine (elterliche) Genehmigung, wenn sie eigentlich zu jung sind, um das Spiel zu kaufen?
  • Wie kann das jugendkulturelle Phänomen E-Sport in der Jugendhilfe aufgegriffen werden?

Vor allem Kommunen, in denen große E-Sport-Events angemeldet werden, sind gefordert, sich zu diesen und anderen Fragen zu verhalten. Auch pädagogische Fachkräfte treffen zunehmend auf Jugendliche, die sich für E-Sport interessieren oder selbst Profispieler werden wollen.


Konkrete Informationen zum Programm und der Anmeldung finden Sie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz - Landesstelle NRW.

Das Titelbild zeigt die Finalveranstaltung der League of Legends Season 2 World Championship (CC BY 2.0 artubr 2012).